Skip to main content

Tipp für die Sommerferien: Kitesurfen in Martinique

Das neue Paradies für Kitesurfer ist der Inselstaat Martinique. Für das kleine Land in der Karibik spricht, dass wunderschöne Landschaften und Gastfreundschaft auf ideale Wind- und Wasserbedingungen treffen. Wer sich für Ferien auf der Insel Martinique entscheidet, kann Wassersport aller Art erleben. Kitesurfen und Windsurfen gehören zu den Highlights.

Warum Kitesurfing auf Martinique?

Möchte man in exotischen Gefilden mit dem Kite das Wasser unsicher machen, dann lohnt sich ein Abstecher zur französischen Karibikinsel Martinique. Sie gehört zu den Antillen, die auf den treffenden Spitznamen “Inseln über dem Winde” hören und in der Tat von Passatwinden und ähnlichen Wetterphänomen geprägt sind. Optimale Voraussetzungen finden Kitesurfer von Dezember bis April vor, doch auch Mitte des Jahres könnten die Windbedingungen kaum besser sein. Starker Wind und strahlender Sonnenschein machen die Surftage zu einem unvergesslichen Erlebnis. Martinique selbst hat viele touristische Attraktionen zu bieten. Lässt man die Kites eine Weile links liegen, kann man die tropische Natur erkunden. Wie wäre es mit einem Spaziergang durch weitläufige Zuckerrohrplantagen und einer Führung durch eine Rumbrennerei mit anschließender Verkostung? Naturschutzgebiete, Vulkane und Küstenwanderungen bringen die Schönheit der Insel näher. Wer sich lieber den Sehenswürdigkeiten widmet, kann in der Hauptstadt Fort-de-France das historische Fort Saint-Louis erkunden oder in Saint-Pierre die vom Vulkanausbruch gezeichneten Stadtruinen bestaunen.

Was erwartet die Kitesurfer?

Ein großer Vorteil beim Kitesurfen in Martinique ist, dass es rund zehn Reviere auf der Insel zu entdecken gibt, die meisten davon auf der Atlantikküste. Auf der karibischen Seite warten windreiche Gebiete bei Fort-de-France auf die Surfer. Der hierfür reservierte Küstenabschnitt ist durch eine Korallenbank geschützt ist. Das beliebteste Revier unterteilt sich in verschiedene Abschnitte. So haben Anfänger oder Eltern mit ihren Kindern die Möglichkeit, in einem Startgebiet bei einem Kitesurfen-Kurs die ersten Schritte auf dem Brett zu wagen oder ihr Fahrkönnen aufzufrischen. Weicher Sand und flaches bis höchstens hüfthohes Wasser helfen dabei, sich an den Umgang mit dem Lenkdrachen zu gewöhnen. Der Rest des Reviers ist für Windsurfer und Kitesurfer mit mehr Erfahrung gedacht und bietet einfache Bedingungen für Freeriding nach Herzenslust. Statt nur offenen Ozean zur Verfügung zu haben, kann man vom Startpunkt aus innerhalb des Surfgebiets einen faszinierenden Mangrovenwald ansteuern. Wer sich im Halsen üben will, eine kleine Pause einlegen möchte oder seine Wasserstarts erst noch perfektionieren muss, dem hilft eine flache Sandbank mit Wasser bis zur Hüfte. Ruhiges und gekabbeltes Meerwasser wechseln sich ab, und kräftige, warme Winde sowie angenehm warme Wassertemperaturen sorgen für ein zufriedenes Lächeln.

Alles, was das Surferherz begehrt

Urlauber fühlen sich gut aufgehoben, denn es stehen mehr als zehn Kitesurfschulen bzw. Kursanbieter zur Auswahl. Zu den empfehlenswerten Anbietern gehört der Windsurf Club Martinique (FCB Martinique), denn das Center hat am Pointe du Bout seinen Sitz und hat sich damit einen der windigsten Standorte auf dem französischen Überseedepartment gesichert. Die schöne Kitezone mit Mangrovenwäldern ist ein Fest für das Auge. Die Kitesurfer, speziell die Einsteiger, werden professionell betreut und auf Wunsch sogar mit Booten hinausgefahren, um ideale Windbedingungen vorzufinden. Unterkunft bietet u. a. das nahe gelegene Hotel Carayou mit seinem beliebten Palmengarten und den schier unbegrenzten Wassersportmöglichkeiten.

Autorin: Devika Fernando (Google+ Profil)

© Digishooter – Fotolia.com