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Der Check: Kitesurf Fachbegriffe rund um Wind und Wetter

Wer sich näher mit dem Kitesurfen beschäftigen möchte, sollte sich vor den ersten Ausflügen zumindest mit einigen Fachbegriffen und den Basics der Sportart vertraut machen. Für einen sicheren Umgang mit dem Sportequipment und auch, um sich selbst nicht zu gefährden zahlt sich ein wenig Knowhow in Bezug auf das Wetter und vor allem den Wind aus.

  • Beaufort

Bei der sogenannten Beaufort Skala handelt es sich um eine 12-stufige Richtleiter, mit der sich die Windstärke messen lässt. Dafür werden optische Eindrücke der Umgebung bewertet wie beispielsweise die Wellen im Meer. Die Skala reicht von 0 (Windstille) bis hin zu 12 (Orkan) und ist ein wichtiges Messgerät, bevor es auf das Meer gehen sollte.

  • Back- und Frontstall

Wenn ein Backstall droht, so reißt die Luftströmung ab, wodurch der Kite schließlich stehenbleibt, da der Schirm ins Wasser fällt. Den Gegensatz stellt der Frontstall dar, bei dem ebenfalls ein Strömungsabriss entsteht. Hier fliegt allerdings der Kite über den Piloten und damit auch hinaus aus dem Windfenster, wodurch er schließlich vom Himmel stürzt.

  • Off- und Onshore

Unter dem ablandigen Wind (Offshore) versteht man eine Windrichtung, die relativ ungeeignet für den Kitesurf-Sport ist. Dabei weht der Wind vom Land in Richtung Meer, ist oftmals böig und auch die Windstärke kann nur schwierig eingeschätzt werden. Im schlimmsten Fall können Kiter auf das offene Meer hinausgezogen werden oder ihr Material beschädigen und auch verlieren. Im Gegensatz dazu steht der auflandige Wind, auch Onshore genannt. Hierbei handelt es sich um Wind, der vom Meer in Richtung Land weht. Auch dieser ist nicht ungefährlich, gerade beim Starten und Landen sollten Sportler daher besondere Vorsicht walten lassen und unter anderem auf Verwirbelungen achten, die beispielsweise schnell am Deich entstehen können. Für den Start eignen sich außerdem ein paar hilfreiche Hände von Helfern, damit man nicht über das Land gezogen wird.

  • Side-, Sideon- und Sideoffshore

Hierbei handelt es sich um bestimmte Windrichtungen, die sich zur jeweiligen Position zur Küste ergeben. Ideal geeignet für das Kitesurfen sind vor allem Sideshore und Sidesonshore.

  • Up- und Downwind

Unter dem Downwind, auch Lee bezeichnet versteht man die Richtung, in die der Wind weht beziehungsweise die dem Wind abgewandt ist – in einem solchen Fall kitet der Pilot also mit dem Wind. Beim Upwind oder auch Luv dagegen handelt es sich um die Windrichtung, aus der der Wind „herkommt“.

  • Vor- und Halbwindkurs

Hält man den Vorwindkurs, so fährt man genau in Windrichtung und damit direkt dem Kite hinterher. Beim Halbwindkurs verläuft dieser dagegen quer bei 90° zur entsprechenden Windrichtung.

Bildquelle: © Zai Aragon – Fotolia.com

Autorin: Denise Orlean (Google+ Profil)