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Exotisches Highlight: Kitesurfen in der Dominikanischen Republik

Lust darauf, in exotischen Gefilden einen tollen Kite-Urlaub zu verbringen? Wenn eine lange Flugreise kein Problem darstellt, dann empfiehlt sich das Kitesurfen in der Dominikanischen Republik. Viele Gründe sprechen für den ereignisreichen Aufenthalt auf der Insel in der Karibik. Sowohl Einsteiger als auch Profis kommen auf ihre Kosten.

Das Kite-Paradies Dominikanische Republik

Die Dominikanische Republik ist einer der zahlreichen Staaten in der Karibik und verfügt über denkbar viel Küste, Sonne, Strand und Meer. Die Insel ist u. a. für ihren vorzüglichen Rum, Kreuzfahrten und Badeurlaub bekannt. Sie umfasst eine Gesamtfläche von über 48.000 km2. Insgesamt stehen vier Kite-Spots zur Auswahl, von denen Caberete Kite Beach der beliebte Favorit ist. Der Kitespot ist im nördlichen Teil des Inselstaats gelegen und befindet sich rund 40 km vom Flughafen in der Stadt Puerto Plata entfernt. Mit dem Taxi dauert die Fahrt nur 20 Minuten. Alternativ kann man in der Hauptstadt Santo Domingo landen und erst mit dem Bus nach Sousa und dann mit dem Taxi nach Caberete reisen. Eine weite Bucht in Sichelform und Lagunen laden dazu ein, nach Herzenslust zu surfen. Wer vom Kitesurfen genug hat, den locken zahlreiche weitere Wassersportarten wie Wakeboarden, Windsurfen und Kayakfahrten im Ozean. Wer mag, klettert in den bergigen, wilden Landschaften umher oder praktiziert abenteuerliches Canyoning. Zum Entspannen lohnt sich ein bisschen Yoga und Wellness oder das Genießen der dominikanischen Küche mitsamt Rum-Cocktails. Dutzende von Bars und Klubs in Caberete sorgen für ein reges Nachtleben. Der besondere Reiz des Kitespots Caberete? Dort wird einmal im Jahr im Juni die Professional Kite Riders Association World Cup Tour, ein weltberühmter Kitesurfer-Wettbewerb, abgehalten.

Was bei einem Aufenthalt in Caberete sofort ins Auge fällt, ist die Tatsache, dass sich alles in der Küstenortschaft um das Surfen zu drehen scheint. Die Auswahl an Kiteschulen ist groß, und die Infrastruktur lässt keine Wünsche offen. Im Osten der rund 2,5 km langen Bucht finden Kitesurfer einen guten Stehbereich vor, während der sichelförmige Sandstrand andernorts recht schnell abfällt. Eine kraftvolle Dünungswelle, die der sideonshore bis sideoffshore wehende Passatwind verursacht, wird durch das Riff gebremst. Es umgibt die Bucht in Gürtelform und bricht den Wellengang des Atlantiks in verschiedener Form, sodass unterschiedliche Einstiegsbedingungen vorzufinden sind. Der Osten punktet mit steilen Wellen, der Süden mit flacherem Wasser und sanfterem Wellengang für Anfänger. Im Sommer gibt der Passatwind alles und bringt bis zu 22 Knoten Windstärke mit, und das vom Vormittag bis zum Sonnenuntergang. In den Wintermonaten sind stärkere Wellen zu erwarten.

Möchte man Freeride oder Freestyle in der Dominikanischen Republik genießen, ist Caberete ebenfalls gut geeignet. Der Kitespot bietet zwischen dem Strand und der Brandungszone einen circa 800 m großen Bereich mit kabbeligen Wellen. In der Lee der Bucht halten sich die meisten Kitesurfer auf, wobei sich einen Kilometer in westlicher Richtung ein weiterer Kitespot befindet. Wer den Hauptstrand bevorzugt und nicht allein unterwegs sein will, muss auf eins achten: Es existieren festgelegte Zonen zum Starten und Landen, und erst ab einem Mindestabstand zum Strand von 50 m darf gesurft werden. Das Springen am Strand ist nicht erlaubt.

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