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Die besten Surfspots in Margaret River

Die außergewöhnlichsten Surfspots sind über die ganze Welt verteilt. In Australien finden sich vor allem an der Ost- und Südküste zahlreiche Surfreviere, die mit ihren atemberaubenden Wellen den waghalsigen Boardakrobaten eine Menge Fun versprechen. Aber auch der Westen hält für begeisterte Wassersportler interessante Spots bereit. Allen voran steht die Region Margaret River, an deren Küsten der Indische Ozean gewaltige Wellen anspült.

Margaret River

Margaret River ist eine nach dem gleichnamigen Fluss benannte Ortschaft im äußersten Südwesten Australiens. Die westlich von Margaret River angesiedelte Küste hat sich als ausgezeichnete Location zum Surfen erwiesen und dadurch internationale Bekanntheit errungen. Jährlich kommen über 500.000 Besucher in die Region um Margaret River. Das ist allerdings nicht allein den perfekten Surfbedingungen geschuldet, sondern auch den prächtigen Weingärten, die die Region zu bieten hat. Margaret River liegt etwa 280 km südlich der Millionenmetropole Perth und ist von dort aus in circa drei Autostunden erreichbar. Wer kein Fahrzeug mieten möchte, hat die Möglichkeit, einen Bus-Service zu nutzen. In Perth und Albany hebt außerdem die US-amerikanische Fluggesellschaft Skywest mit dem Ziel Busselton ab. Die Kleinstadt liegt nur 50 km nördlich von Margaret River entfernt und erspart dem Reisenden eine anstrengende Fahrt über mehrere Stunden. Die heiß ersehnten Surf Spots liegen schließlich in der Nähe der „Townsite“ Prevelly, etwa zehn Autominuten vom Hauptort entfernt.

Surfers Point

Dem Surfers Point verdankt die Margaret River Region die internationale Anerkennung bei Wellenreitern. Denen durch die Bucht treibenden Wellen wird eine Weltklasse-Qualität bescheinigt. Um in den Reef Break zu gelangen, müssen vom Strand aus zunächst einmal etwa zwanzig Minuten mit dem Board gepaddelt werden. Deutlich schneller erreicht man sein Ziel mit einem Boot. Die Wellen des Surfers Point zu reiten, bereitet jede Menge Spaß, allerdings sollte der Surfer genügend Erfahrung mit seinem Board gesammelt haben, bevor er sich so weit hinaus wagt. Der Meeresgrund wartet mit einem Riff aus krustigen Korallen sowie spitzen Felsen auf. Unkontrollierte Stürze können demnach böse Folgen haben. Waghalsigere Surfer können sich an der auf den Namen „Bommie“ getauften Welle in südlicheren Gefilden des Spots probieren. Jedoch braucht es eine Menge Mut und außergewöhnliche Surf Skills, um diese hoch aufschießende Welle zu beherrschen.

Margaret Rivermouth

Für ungeübtere Surfer eignet sich an Stelle des Surfers Point der Margaret Rivermouth deutlich besser. Der Beach Break liegt in unmittelbarer Nähe der Flussmündung des Margaret Rivers. Man erreicht ihn, in dem man vom Surfers Point aus nach Norden auf die Rivermouth Road wechselt und bis zum Ende durchfährt. Der Margaret Rivermouth liefert über viele Monate im Jahr konstante Wellen und bietet perfekte Trainingsbedingungen für Neulinge auf dem Surfbrett. Aufgepasst werden sollte jedoch vor dem starken Sog der Bucht und den dort angesiedelten Felsen. Sowohl der Surfers Point, als auch der Margaret Rivermouth, sind in der Woche nur relativ rar mit Surfern bestückt. Am Wochenende sind die Spots dafür umso voller. Wer einen ruhigeren Ort zum Surfen sucht, wird ein Stückchen weiter im Norden mit der Bucht „The Box“ fündig. Allerdings ist der harsche Wellengang dort eher etwas für hartgesottene Profis.

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