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Das Kitesurfen – wo es richtig Spaß macht

Was vor nicht allzu langer Zeit am Strand von Maui auf Hawaii noch für Verwunderung sorgte, hat inzwischen absoluten Trendsportstatus. Das Kitesurfen zählt derweil mehr als eine halbe Million Anhänger weltweit. Denn die Faszination über das aufregende Spiel mit Wind und Wasser, an den schönsten Stränden der Welt fasziniert viele. Welche Kitespots zu den beliebtesten Europas zählen, wird im Folgenden geschildert.

Wurzeln in fernöstlicher Tradition

Wie bei so vielen „neumodischen“ Trends liegt auch der Ursprung des Kitesurfens weit in der Vergangenheit. Denn der Teil, der das Kitesurfen besonders macht, nämlich der „Kite“ also „Drache“, wurde bereits im vorchristlichen China gefertigt und zu militärischen Zwecken genutzt. Kommt dem Lenkdrachen noch heute eine wichtige Bedeutung in der fernöstlichen Tradition zu, ist er doch weltweit nicht zuletzt auch als Kinderspielzeug beliebt. Die Idee, die Kräfte von Wind und Wetter für den Wassersport zu gebrauchen, kam den Gebrüdern Legaignoux in den 1980er Jahren. Somit entwickelten die Franzosen den Prototypen eines aufblasbaren Lenkdrachens zum Kitesurfen und legten den Grundstein für den heutigen Trendsport. In den darauffolgenden Jahren wurden die Drachen den Gesetzen der Aerodynamik entsprechend weiter optimiert und basierend auf technischen Fortschritten sicherer und komfortabler gestaltet.

Im Jahr 1996 präsentierten Laird Hamilton und Manu Bertin das Kitesurfen der Öffentlichkeit an der Küste Mauis und verhalfen dadurch dem Sport zu großer Popularität. Mit mittlerweile über 500.000 Sportlern ist das Kitesurfen längst keine Randerscheinung mehr und zieht Jahr für Jahr immer noch Menschen in seinen Bann.

Die schönsten Kitespots

Nicht nur das Abenteuer an sich ist es, was das Kitesurfen so beliebt macht, sondern auch wo es stattfindet – nämlich an den schönsten Stränden dieser Welt.

Kitespots gibt es in der Zwischenzeit sprichwörtlich wie Sand am Meer, an allen Ecken und Enden des Erdballs. Sowohl Spots in Deutschland als auch in ferneren Gefilden zählen zu den beliebtesten:

  • Püttsee (Fehmarn)

    Der Naturstrand Püttsee zieht viele Kitesurfer an. Durch die vorgelagerten Sandbänke brechen an guten Tagen bis zu zwei Meter hohe Wellen.

  • Alperstedter See

    Dieser typische Baggersee befindet sich im „grünen Herz“ Deutschlands, nahe der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Der See eignet sich mit seiner Größe und den optimalen Windbedingungen besonders zum Kitesurfen.

  • Cetara (Italien)

    Im an der Amalfiküste gelegenen Cetara bläst ein sehr starker thermischer Wind, der beste Freestyle-Bedingungen schafft. Wenn der starke, kalte Fallwind aus nordwestlicher Richtung (der Mistral) den warmen aufpumpt, entstehen über zwei Meter hohe Wellen.

  • Sagres (Portugal)

    Sagres liegt am unteren Zipfel Portugals und gleichzeitig der perfekte Kitespot für Flachwasser-Artisten. Die Wellen sind nicht sehr hoch, dafür pustet der Wind aber ganz ordentlich – also ideal zum Perfektionieren von Tricks.

Günstig fliegen mit Sack und Pack

Wen es an etwas abgelegenere Spots zieht, der muss wohl früher oder später auf den Flieger zurückgreifen. Den Trip planen und einen günstigen Flug buchen – sollte nicht das Problem sein. Mit kompletter Kiteausrüstung gestaltet sich das Unterfangen durch die Lüfte jedoch etwas aufwändiger. Zu beachten ist hierbei vor allem, dass Surfausrüstungen jeglicher Art als Sondergepäck zählen und daher extra angemeldet werden müssen. Grundsätzlich darf eine Kiteausrüstung aus einem Board und einem Kite bestehen und sollte als ein Gepäckstück verpackt sein. Je nach Fluglinie werden dafür Zuschläge in unterschiedlicher Höhe berechnet. Empfehlenswert ist es daher, sich vorher bei der entsprechenden Fluggesellschaft zu informieren.

Somit sollte dem perfekten Tanz mit dem Wind nichts mehr im Weg stehen. Einige der spektakulärsten Moves gibt es hier zu sehen:

 

Bildquelle: © Pixabay.com
http://pixabay.com/de/kitesurfer-kitesurfen-kiter-183735/