
Das Naish Thorn CC steht auch 2011 für Radikalität und man könnte annehmen dass es sich hier um einen kompromisslosen auf Leistung getrimmten Freestyler handelt. Das stimmt so nicht ganz. Sicherlich erfüllt das Thorn die Erwartungen der Hardcore-Freestyler in Bezug auf Direktheit und Härte, darüber hinaus hat es aber noch einiges mehr zu bieten. Ein Board was die Ideen der Fahrer präzise und schnell umsetzt und dennoch im Komfortbereich nicht kompromisslos erscheint.
Fahrkönnen: Das Thorn CC gehört in die Kategorie Freestyle und schneidet den Bereich Freeride an. Es handelt sich um ein sportlich ausgerichtetes Board. Die gleiche Einstellung sollte der Fahrer ebenfalls mitbringen.
Springen: Konzeptionell bedingt kann das Thorn CC enormen Pop bei Sprüngen mit gestelltem Kite für sich Verbuchen. Die relativ parallele Outline und der starke Finnengriff lassen den Absprung sehr definiert finden und belohnen bei der Landung den Fahrer mit Spurtreue.
Agilität: Es will aktiv und sportlich gefahren werden, dann setzt es seine Lebendigkeit frei. In engen Turns geht das Board aufgrund der geringen Aufbiegung des Unterwasserschiffs relativ schnell in den Drift über.
Komfort: Kein Aufschaukeln, kaum Spritzwasser und ein Glassklar definierter Flex lassen das Thorn CC relativ komfortabel erscheinen. Gut gepolsterte Schlaufen und ein vorgeformtes Fußbett mit rutschsicherer Grip-Textur runden den Komfort ab.
Gleiten: Es gleitet schnell an und erreicht eine ordentliche Endgeschwindigkeit und das alles ohne spezielle Technik.
Fazit: Unser Fazit zum Naish Thorn CC 2011 und weitere Bilder findet Ihr auf ProBoarding.de Links sind nur für registrierte User sichtbar.
