Die Kiter können sich hier vor allem mit der vorrangig ebenen Wasseroberfläche anfreunden. Nur dort, wo das Wasser sehr niedrig ist, kann es zu Kabbelwasser kommen. Da der Strand vorrangig von Freizeitsportlern aufgesucht wird, hat man hier eher weniger Badegäste zu befürchten. Jedoch muss man sich bei diesem Kitespot darüber im Klaren sein, dass Muscheln das Board zerstören können. Ansonsten kann der Kiter sich auf diesem Gebiet an der Nordsee voll auspowern. Der Strand ist ebenfalls von den Gezeiten betroffen. Dies führt dazu, dass sich in Richtung Süden bei Einsetzen der Flut eine Lagune bildet. Diese ist zwar nicht sehr tief, aber es reicht besonders am Ende im Süden um sie zu nutzen.
Die Strömungsrichtung ist aufgrund der Gezeiten nicht vorhersehbar, aber grundlegend kann man sich hier merken, dass sie niemals sehr extrem ausfällt. Auch hier gilt, dass im Herbst eher die stärkeren Winde vorherrschen. Sollte sogar Nordwind entstehen, muss der Kiter mit störenden Böen rechnen. In St. Peter-Boehl lohnt es sich vor allem für diejenigen mit Lenkdrachen, dass sich die West- und Süd-Westwinde für ihre Flugtouren nutzen. Da die westlichen Winde hier jedoch leicht zu einem Tiefdruckgebiet führen, gibt es kaum Grenzen für die Windstärken. Durch den verminderten Tourismus, sind auch dementsprechend nur wenige Hotels zu finden.
