Die Meinungen über dieses Manöver gehen grundlegend auseinander. Die einen meinen er sei veraltet, andere wiederum meinen, dass seine Ausführung auch von Anfänger elegant aussehen kann. Es ist jedoch sicher festzustellen, dass sich der Grad der erreichten Perfektion der Grundelemente des Kitens im Jibe Loop deutlich widerspiegelt: Der Abstimmung von Board und Schirm, kontrollierte Geschwindigkeit und gezielte Gewichtsverteilung.
Es wird auf dem Halbwindkurs angefahren. Der Schirm wird nach oben gelenkt und dadurch die Belastung des Boards durch das Körpergewicht verringert. Der Kiter bewegt sich mit dem Oberkörper in die beabsichtigte Richtung der Drehung und der ganze Körper wird in die Kurve gelegt. Der Blick geht nicht wie beim Backroll über die Schulter, sondern ins Kurveninnere.
Board, Bar und Lines müssen eine Linie bilden. Während des Jibe Loops steht der Schirm auf 12 Uhr und wird - nachdem sich das Board in Halbwindrichtung zu drehen begonnen hat - nach unten gelenkt, um die Geschwindigkeit wieder zu erhöhen und Spray zu erzeugen.
Nachdem der Kiter das Board wieder auf einen stabilen Halbwindkurs gebracht hat, wird der Schirm nach oben gelenkt und der Kiter befindet sich mit Kite und Board in der Normalstellung. Um den Jibe Loop vollständig abzuschließen fehlt nun lediglich ein Switch.
