Die ausgehakte Drehung auf der Wasseroberfläche muss bereits zum Repertoire gehören, die Barübergabe hinter dem Rücken oft auf dem Trockenen geübt sein, um komplett für den Flat 3 bereit sein zu können.
Der Move benötigt eine hohe Geschwindigkeit bei gleichzeitigem Faststillstand des Kites, bzw.: Geschwindigkeit aufnehmen, geeignete Absprungstelle – Welle oder Rampe - suchen und direkt vor dem Absprung den Kite auf eine Stellung nahe 12 Uhr bringen.
Im richtigen Moment geht er leicht in die Knie, um Schwung für den Absprung zu holen. Er kantet stark um noch mehr Druck in den Sprung zu geben. Er springt in einem kleinen Bogen in Richtung des Kites, damit dessen Zug nicht die Bewegung stört und er die Balance einfacher hält. Ganz in der Luft löst der Fahrer die hintere Hand von der Bar. Der Blick geht strikt in die gewünschte Drehrichtung und zieht Kopf und Oberkörper mit. Die Drehrichtung zum Kite entlastet die Leinen.
Die richtige Gewichtsverlagerung und Balance sollte den Oberkörper möglichst gerade halten, da der Fahrer sonst eine Rolle machen könnte. Die hintere, freie Hand greift um den Körper nach der Bar, die durch eine Drehung des Handgelenkes der haltenden Hand in die richtige Greifposition gelangt. Bei angezogenen Knien dreht sich der Fahrer schneller. In dem Moment, in dem beide Hände hinter dem Rücken an der Bar sind, lässt die bisherige Führungshand los und die Drehung vollendet sich automatisch. Ab hier gilt die volle Konzentration des Blickes der Landung. Der Körper wird herum gezogen und möglichst aufgerichtet, die Knie zum Aufsetzen leicht gebeugt.
Wenn beide Hände wieder an der Bar sind, muss der Kiter den Schirm umgehend auf eine das Board beschleunigende Höhe bringen.
