Allerdings muss man dazu sagen, dass die Anfahrt mit dem Auto doch etwas umständlicher ist. Man kann über die a63 nach Capretorn-Hossegor fahren, um dann mit Hilfe der d33 in Richtung Hossegor über die rn10 zu fahren. Anschließend folgt man der Beschilderung nach Vincent-de-Tyrosse um dann hier vor Ort sein Auto abzustellen. Weiter ist es dann am einfachsten über die d33 direkt nach Hossegor zu kommen.
Vor Ort findet man zwar Hotels, diese sollten aber wenn möglich vorab gebucht sein. Dies gilt vor allem in der Hochsaison im Sommer. Aber für Kiter sind die anderen Monate sowieso von mehr Bedeutung. An diesem Kitespot in Frankreich eignet es sich vor allem wenn man im August und Oktober seinen Kite in die Luft bringt. Der Vorteil liegt zum einen darin, dass die Badegäste nicht mehr so zahlreich vertreten sind, und zum anderen können so die Wetterbedingungen viel besser genutzt werden. Da auch hier ein Tiefdruck vorherrschend ist, kann man einkalkulieren, dass es gerade zu dieser Jahreszeit wesentlich weiter nach unten gekommen ist. Das Resultat sind die enormen Wellen, welche binnen kürzester Zeit eine Höhe von bis zu sechs Metern annehmen können. Selbstverständlich ist dies nicht immer der Fall, daher können die kleineren Wellen wesentlich öfters zum Kiten genutzt werden, als die großen. Wenn man mit dem Auto anreist, hat man auf Hossegor wesentlich mehr Vorteile. Da das Wetter sich hier schneller ändern kann, und sogar die Sandbänke von jetzt auf nachher ihren Platz verlagern, können die Kiter kurzfristig die Sachen packen und einen umliegenden Spot aufsuchen – ohne Auto nicht denkbar.
Hossegor ist einfach ein Kitespot für jeden, der es aufregend und wild mag. Daher sollten eher Fortgeschrittene diesen Spot aufsuchen. Für Anfänger bieten sich vor allem im Süden noch bessere Spots.
