Dadurch, dass Wangerooge in der so genannten Westwindzone liegt, können die Kiter für ihre Moves den von links kommenden Sideshore Wind nutzen. Dieser Westwind wird besonders von denen geschätzt, die entweder hohe Sprünge auf dem Wasser lieben oder eben einfach nur auf den Wellen der Nordsee reiten wollen. Die Spotbedingungen sind sehr vielfältig. So kommt es beispielsweise, dass es ab und an zu mehrtätigem Wind kommen kann. Die daraus resultierenden Dünungswellen führen zu hohen Wellen, die erst auf dem Strand brechen.
Auch Slaloms sind in der Nordsee kein Problem. Denn mit dem Ostwind, der auf der Nordseiter der Insel Wangerooge herrscht, können zwei bis drei Stunden auf der Wattseite damit verbracht werden. Aber auch extreme Strömungen in Abhängigkeit von der Tide, der Westwind auf der Seeseite oder auch die kleinen Kabbelwellen auf der Wattseite gehören zu den typischen Kitebedingungen auf Wangerooge.
Jeder, der sich hier ein paar Tage austoben will, sollte dabei einkalkulieren, dass ihm kein Auto auf der Insel zu Verfügung steht. Denn dieser Kitespot gilt als autofreie-Zone. Der Weg dahin ist eigentlich recht einfach. Man sollte sich immer auf der A29 in Richtung Wilhelmshaven halten und direkt nach Jever fahren. Von dort aus geht es dann über Carolinsiel nach Harlesiel um von hier aus in einer 90minüten Fährfahrt auf die weit im Osten liegende Insel zu gelangen. Selbstverständlich gibt es in Wangerooge direkt auch kleinere Unterkünfte wie Pensionen, oder edle Hotels – je nachdem wie es der Geldbeutel erlaubt.
