Tipps für Einsteiger: 7 häufige Begriffe erklärt

Tipps für Einsteiger: 7 häufige Begriffe erklärt

Wagt man sich zum ersten Mal an das Kitesurfen, ist das ein abenteuerliches Erlebnis. Natürlich geht es um Aufregung und Action, aber dabei gibt es auch viel zu lernen. Den meisten Anfängern schwirrt eine große Anzahl an Fragen im Kopf herum. Vor allem die vielen Fachbegriffe können für Verwirrung sorgen, wenn man sich vorab über das Kiten informiert. Hier gibt es deshalb kurze Erklärungen zu sieben Begriffen aus dem Kite-Lexikon, an denen kein Weg vorbeiführt.

Adjuster

Die im Deutschen teilweise als Voreinstellsystem bezeichnete Komponente gehört zu den wichtigen Teilen des Kites. Der Adjuster dient nämlich der Bestimmung, wie viel Power der Drachen erhält. Die Länge der Backlines und Frontlines wird hiermit justiert. Kiter erreichen dadurch eine Veränderung des Anstellwinkels zum Wind, was wiederum bedeutet, dass der Kite anders zieht.

Bar

Dies ist die Lenkstange, die bei jedem Kite ein Muss ist. Sie dient der Steuerung des Drachs nach rechts oder links. Außerdem kann man mit der Bar beeinflussen, wie viel Power der Kite bekommt. Wenn Kitesurfer die Controlbar zwischen Chickenloop und Adjuster an den Depowertampen entlang in Richtung Körper ziehen, erhält der Kite mehr Power. Für weniger Power bewegt man die Lenkstange vom Körper weg.

Chickenloop

Hierbei handelt es sich um den Trapezhaken, der den Kitesurfer fest mit dem Drachen verbindet. Manche sprechen von Trapez und meinen damit einen Gurt, dem dieselbe Aufgabe zukommt, da er die feste Verbindung von Kiter und Bar darstellt.

Depower

Wer sich mit dem Englischen ein bisschen auskennt, erahnt, dass es hier um das Verringern von Power geht. Das Depower-System umfasst die Depowerleinen, die auch als Frontleinen bezeichnet werden. Sie ziehen sich bis zur Kite-Fronttube hin und verlaufen dabei über den Adjuster, die Depowertampen und den Chickenloop. Das Leinensystem hält den Drachen fest und hilft bei der Lenkung. Festgemacht sind die Depower Lines bzw. Frontlines an den Anknüpfpunkten an der linken und rechten Seite der Fronttube des Drachens. Das Gegenstück zu den Frontlines sind die Backlines. Diese Steuerleinen verlaufen von den Enden der Bar bis zu den seitlichen Enden der Fronttube und dienen ebenfalls der Lenkung nach rechts und links.

Fronttube

Hier sind rechts und links die Depowerleinen (Frontleinen) befestigt. Die Tube bestimmt das Design des Lenkdrachens. Sie verfügt in der Regel über zwei Ventile, von denen das eine dem Aufblasen des Kites und das andere dem Luftablassen dient. Im Grunde bezeichnet der Fachbegriff die vordere Anströmkante eines Kitedrachens.

Relaunch

Die wörtliche Übersetzung hiervon ist Wiederstart, und genau das bedeutet das Manöver auch. Fällt der Lenkdrachen ins Wasser – was zu Beginn keine Seltenheit ist – dann muss er neu gestartet werden. Die Technik hierfür nennt sich Relaunch und umfasst eine spezielle Handhabung der Leinen. Es mag von Kite zu Kite kleine Unterschiede geben, wobei man in der Kiteschule darüber aufgeklärt wird, wie man den Drachen-Neustart/wiederholten Wasserstart durchführt.

Windfenster

Hier spricht man von dem Bereich, in dem Kites fliegen können. Dies ist beim Start von Bedeutung, wenn man den Drachen am Windfenster entlang vorsichtig nach oben lenkt. Sowohl die Windstärke als auch die Windrichtung wirken sich auf das jeweilige Windfenster beim Kitesurfen aus.

Autorin: Devika Fernando (Google+ Profil)
Bildquelle: (cc) stux – pixabay.com