Kiteurlaub im Winter – wohin soll die Kitereise gehen?

Kiteurlaub im Winter – wohin soll die Kitereise gehen?

Sydney

Während viele Deutsche in den warmen Jahreszeiten im Land selbst oder in den Nachbarländern das Wasser unsicher machen, zieht es sie im Winter in wärmere Gefilde. Welche Länder und Kitespots bieten sich an, wenn man im Winter Kiteurlaub machen will?

Australien

Wenn es bei uns Winter ist, herrscht in Australien Sommer. Speziell Westaustralien mit Perth ist eine gute Idee für den winterlichen Kiteurlaub. Im Westen Australiens kann man sich fast das ganze Jahr über auf ideale Wind- und Wasserbedingungen freuen. Zu den beliebten Kitespots in Western Australia gehören Woodman Point, Coronation Beach, Pelican Point, Augusta und Shoalwater, alle unweit der Großstadt Perth, die weitere Attraktionen bietet. Weitere Kitespots in Australien finden Sie hier.

Ägypten

Der Klassiker schlechthin bei Kitereisen zu jeder Jahreszeit ist natürlich Ägypten. In den Wintermonaten empfehlen Experten vor allem die ruhigeren Kitespots im Süden des nordafrikanischen Landes. Vom Flughafen Marsa Alam aus erreicht man das Wadi Lahami in unter drei Stunden. Der Vorteil an diesem Kiterevier ist, dass es bisher noch als Geheimtipp gilt und sich weit von den Menschenmassen und dem Tourismus sowie großen Städten entfernt befindet. Außerdem bietet Lahami angeblich den größten Stehbereich in ganz Ägypten. Zwischen 10 und 15 Uhr darf man sich auf perfekten Wind freuen, und in den Wintermonaten stehen die Chancen auf Starkwindtage gut. Das Kite Village bietet alle modernen Annehmlichkeiten, ohne überfüllt zu sein.

Dominikanische Republik

Wer in den Wintermonaten so viel Wärme wie möglich sucht und kein Problem mit langen Anreisen hat, für den ist die Dominikanische Republik das Richtige. In Cabarete lassen sich im Winter vor allem große Schirme mit 12 und 14 m2 gut fliegen. Eine Shorebreakwelle bringt Leben ins Geschehen. Der Kitespot Bozo Beach genießt große Beliebtheit. Wer genug vom Kiten hat, dem steht eine Reihe an anderen Aktivitäten – allen voran Wassersport – zur Auswahl. Warmes Wasser, Sonnenschein und Windgarantie sprechen für den Kiteurlaub in Cabarete.

Tobago

Ein weiterer Inselstaat in der Karibik ist genau das Richtige für eine Kitereise im Winter: Tobago, eigentlich ein Teil von Trinidad & Tobago. Die warmen Temperaturen von rund 28 Grad machen den Neoprenanzug überflüssig. Die Hauptsaison dauert von Dezember bis Mai, aber allzu voll wird es in den Revieren nicht. Ein großes Stehrevier mit vorbildlichen Flachwasserbedingungen lockt vor allem – aber nicht nur – Anfänger.

Kapverden

Soll es angenehm warm, doch nicht heiß sein, dann empfehlen sich die Kapverden für den Winterurlaub. Die Bedingungen auf der Insel Sal sind im Winter fast noch besser als im Sommer. Bei Temperaturen von rund 24 Grad und Wassertemperaturen von 22 Grad sowie hoher Windsicherheit steht dem Vergnügen auf dem Board nichts im Weg. Die Kapverden sind noch nicht ganz so überlaufen wie vergleichbare Reiseziele, sodass man ungestört den richtigen Mix aus Action auf dem Wasser und Entspannung an Land genießen kann. Auf der Kapverdeninsel Ilha do Sal liegt die durchschnittliche Windstärke in den Wintermonaten bei 13 bis 15 Knoten. Die Wahrscheinlichkeit der optimalen Windrichtung beträgt mehr als 80 %. Spots wie Kite Beach locken sowohl Fortgeschrittene als auch Profis, u. a. mit Wellenreiten und perfekte Bedingungen für Freeride. Ein spezielles Anfängerrevier gibt es hingegen nicht.