Kitesurfen in Holland – vor allem für Anfänger empfehlenswert

Kitesurfen in Holland – vor allem für Anfänger empfehlenswert

Holland

Die Niederlande ist die Kitesurf-Destination schlechthin, wenn man auf eine kurze Anreise, ideale Bedingungen, geringe Ausgaben und eine große Anzahl an Angeboten und Unterkünften sucht. Anfänger profitieren am meisten vom Kitesurfen in den Niederlanden.

Kitesurfen in Holland

Die Niederlande grenzt an Deutschland und Belgien und liegt direkt an der Nordsee. Sie ist Teil der Benelux-Staaten und beherbergt auf einer Fläche von knapp 41.000 km2 etwa 16,8 Millionen Einwohner. Die parlamentarische Monarchie mit der Hauptstadt Amsterdam und dem Regierungssitz in Den Haag ist bei den Deutschen ein beliebtes Urlaubsziel: Pro Jahr reisen circa drei Millionen deutsche Touristen nach Holland. Vor allem naturverbundene Reisende kommen aufgrund von Nationalparks, Attraktionen wie Windmühlen und Tulpenfeldern sowie den Nordseestränden auf ihre Kosten. An eben jenen Stränden kann man nach Herzenslust kiten. Mehr als 40 Kitespots stehen zur Auswahl, wobei es nicht nur Reviere für Anfänger gibt. So gut wie jedes Nordseebad, das im Süden der westfriesischen Inseln liegt, bietet sich zum Kitesurfen an. Lange Sandstrände und gute Wasser- und Windbedingungen locken Surfer (und Segler) in Scharen an, sodass die meisten Strände separate Zonen für Badeurlauber und Kiter vorweisen. Drei Kitespots sind besonders bekannt:

Kitespots Holland

Generell bieten die Spots an der Nordsee spannende Herausforderungen und eher rauere Bedingungen. Daher sind sie eher für Fortgeschrittene und Profis von Interesse, während das Ijsselmeer einen ruhigen Wellengang und perfekte Startbedingungen für Anfänger bereithält.

Beliebte Kitespots in Holland

Hindeloopen

Geht es um das Kitesurfen in Holland, dann sollte man sich Hindeloopen auf keinen Fall entgehen lassen. Das Flachwassergebiet am Ijsselmeer ist in der Nähe der gleichnamigen Stadt gelegen und verfügt über einen Campingplatz beinahe direkt am Deich und Strand. Höchstens knietiefes Wasser sorgt dafür, dass Kitesurf-Einsteiger ohne Bedenken die ersten Schritte wagen können. Die Hauptsaison ist sowohl im Frühjahr als auch im Herbst. Es ist generell mit Windstärke 5 zu rechnen, wobei der Wind vom Wasser zum Land hin bläst. Der Vorteil am Kitespot Hindeloopen ist, dass er an der deutsch-niederländischen Grenze gelegen ist und es aufgrund der riesigen Stehbereiche selbst bei großem Andrang nicht zu geschäftig wird.

Brouwersdam

An der Nordseeküste Hollands gelegen, steht der Kitespot Brouwersdam für einen denkbar großen Schulungsbereich, stehtiefes Wasser in Ufernähe (je nach Stelle 50 bis 200 m) und ebenfalls einen Campingplatz in nächster Nähe. Das Revier setzt sich aus einer langen, befahrbaren Strandpromenade und dem beliebten Einstiegs-Spot bei der Kabbelarsbank zusammen. Durch die Kurvenform in Kombination mit einer Landzunge hat man die Chance, bei allen Windrichtungen aufs Brett zu steigen. Kitesurfer schätzen speziell die Westwinde. Aufgrund einer schützenden Sandbank sind die Wellen im Revier Brouwersdam höchstens einen Meter hoch.

Noordwijk

Über zehn Sandstrände machen das Revier Noordwijk aan Zee interessant für Kite-Reisende. Dort werden übrigens die holländischen Meisterschaften ausgetragen. Nordost- und Südwest-Wind sorgen für schier perfekte Bedingungen und neben dem Einsteiger-Bereich gibt es noch Zonen mit mittlerem bis starkem Wellengang, sodass Kitesurfer aller Schwierigkeitsgrade auf ihre Kosten kommen. Manche Bereiche in Noordwijk sind nur für die Schüler einer dortigen Kiteschule zugelassen, für andere muss man einen Gastmitglieds-Ausweis beim Surfclub kaufen, und wieder andere Zonen sind frei zugänglich.

Bildquelle: 5086330301 Moyan Brenn – Flickr.com (Bestimmte Rechte vorbehalten)