Kitesurf World Cup St. Peter Ording 2015: die Highlights und Sieger

Kitesurf World Cup St. Peter Ording 2015: die Highlights und Sieger

Kitesurfen St. Peter Ording

Vom 21.8. bis zum 30.8. wurde in St. Peter Ording der Pringles Kitesurf World Cup 2015 ausgetragen. Wie letztes Jahr traten die Stars der nationalen und internationalen Kitesurf-Elite gegeneinander an und bewiesen in mehreren Disziplinen ihr Können. Gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte sich dieses Mal u. a. ein Deutscher, der es mit seiner Leistung beim Slalom zum Weltmeister schaffte.

Allgemeines zum Kitesurf World Cup in St. Peter Ording

St. Peter Ording ist der einzige deutsche Tour-Stopp im Zuge der Jahr für Jahr ausgetragenen Professional Kite Board Riders Association World Tour rund um den Globus. Seit 2006 treten im August zehn Tage lang die Besten der Besten am Nordseestrand gegeneinander an. Fest zum Programm gehören die Disziplinen Freestyle und Slalom. Bei den Freestyle-Wettkämpfen treten pro Durchgang (Heat) zwei Kiter gegeneinander an und die Jury bewertet sowohl die Performance als auch die Intensität und die Technik. Pro Heat – jeder Durchlauf dauert fünf bis 15 Minuten – wertet die Jury die fünf besten Tricks. Beim Slalom (Course Racing) geht es darum, Bojen und Tonnen in einem Zick-Zack-Kurs zu navigieren. Bis zu sieben Kitesurfer pro Gruppe treten an. Jeweils die erste Hälfte der Gruppen schafft es in die nächste Runde, und im finalen Durchlauf wird dann der Sieger – und Weltmeister – gekürt.

2015 wurde die zehnte Auflage des World Cups ausgetragen, und das bei weitgehend guten Wind- und Wasserbedingungen und einem riesigen Andrang an mehr als 200.000 Zuschauern. Auf einem Areal von insgesamt rund 27.000 m2 direkt am Hauptstrand von St. Peter Ording wurden nicht nur die offiziellen Wettkämpfe im Kitesurfen ausgetragen, sondern es gab auch viel Wissenswertes und Interessantes zu beobachten und entdecken, und natürlich kamen das Feiern, die Verpflegung und die Live-Musik nicht zu kurz.

Die Sieger der diesjährigen Veranstaltung

Passenderweise hat es beim Kitesurf World Cup 2015 in St. Peter Ording ein Deutscher auf das Siegertreppchen geschafft. Der 21-jährige Florian Gruber wurde am letzten Wettkampftag Vierter und das reichte ganz knapp aus, um den ersten Platz in der Kategorie Slalom (Herren) zu ergattern. Dies ist der erste Weltmeisterschaftssieg des jungen Kitesurfers aus Garmisch-Partenkirchen. Auf den zweiten Platz gelangte Olly Bridge aus Großbritannien, und der dritte Platz ging an Rolf van der Vlugt aus den Niederlanden. Auf den fünften Platz durfte sich ein weiterer Deutscher freuen: Jannis Maus. Im Vorjahr hatte sich bei den Herren der Amerikaner Bryan Lake gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Sowohl 2014 als auch 2015 wurde derselbe Sieger in der Disziplin Freestyle gekürt: Aaron Hadlow aus den USA, ein weltberühmter Kitesurf-Star. Er setzte sich dieses Jahr erfolgreich gegen Liam Whaley durch.

Bei den Damen gewann 2015 die Niederländerin Karja Roose beim Slalom den ersten Platz, die bereits 2014 Weltmeisterin wurde. Ebenfalls an die Niederlande ging der zweite Platz mit Annelous Lammerts, während es die Britin Steph Bridge auf den dritten Platz schaffte. Die Rekordweltmeisterin Gisela Pulido aus Brasilien wurde Siegerin in der Disziplin Freestyle. Kurzzeitig sah es so aus, als würde das Wetter dem Worldcup einen Strich durch die Rechnung machen, denn Meteorologen rechneten mit Stürmen und Gewittern. Daher wurde das Finale vom Sonntag auf den Samstag vorverlegt.

poorpeschino – SPO Kite Surf Worlcup – flickr.com