Die Sieger der 2014 Kiteboard North American Championships

Die Sieger der 2014 Kiteboard North American Championships

Vom 7. bis zum 10. Oktober wurden im kalifornischen San Diego die Kiteboard North American Championships abgehalten. Bei den Wettbewerben von 2014 setzten sich zwei Europäer – Julien Kerneur und Oliver Bridge – durch, wobei der Amerikaner Nico Landauer auf den dritten Platz kam.

Die Konditionen der Veranstaltung

Alle Jahre wieder finden in Kalifornien, genauer gesagt, im Surfer-Paradies San Diego, die Kiteboard North American Championships statt. Obwohl das Event in den USA ausgetragen wird, finden sich dazu Surfer aus aller Welt ein. Zuschauer können das Spektakel vor der Avenida de las Arenas von Coronado Beach aus beobachten. Der Veranstalter, der San Diego Yacht Club, brachte dieses Jahr erneut die Besten Kitesurfer verschiedener Klassen und Länder zusammen. Leider spielte das Wetter zunächst nicht mit. Bei wenig angenehmen Wind- und Wasserverhältnissen ging es am ersten Tag mit einer Pause los. Am zweiten Tag konnten jedoch dank guten Windkonditionen sieben Rennen (viermal Kiteboard, dreimal Kitefoil) veranstaltet werden. Bei einer Windstärke von acht bis neun Knoten machten die Teilnehmer das südkalifornische Wasser unsicher. Obwohl der Wind mitspielte, sahen sich die Wettbewerber schwierigen Konditionen gegenüber: Nico Landauer, selbst aus San Diego, war mit den Gegebenheiten vertraut und setzt sich durch, während die Konkurrenz mit Seetang und Seegras zu kämpfen hatte. Schon am zweiten Tag kristallisierten sich vier Favoriten heraus, unter denen sich neben den drei späteren Siegern Kerneur, Bridge und Landauer auch Bryan Lake (Kitefoil-Klasse) befand. Letzterer gehörte zu den Veteranen des Wettbewerbs und erkannte geschickt, wie sich das Seetang-Problem meiden und Zeit sparen ließ. Am letzten Tag des Wettbewerbs durften die Teilnehmer und begeisterten Zuschauer sich auf einwandfreie Bedingungen mit einer Windstärke von acht bis elf Knoten freuen.

Die diesjährigen Kitesurfing Champions

Die Europäer ließen bei der 2014 Kiteboard North American Championships ihre amerikanischen Mitstreiter hinter sich zurück und entschieden das Rennen in beiden Klassen sowie bei den Regatta-Veranstaltungen. Julien Kerneur aus Frankreich belegte den ersten Platz in der Kategorie Kitefoil und den zweiten Platz in der Kategorie Kiteboard (Siehe: Julien Kerneur and Oliver Bridge Claim Victories at the 2014 Kiteboard North American Championships). Darüber hinaus ergatterte der Franzose bei den Regatta-Rennen achtmal den ersten Platz und zweimal den zweiten Platz. Schon am dritten Tag der Veranstaltung galt er als Favorit, da er die ersten drei Rennen gewann. In einem Interview gab er als Grund für seinen Erfolg an, dass er an leichten Wind gewöhnt sei und ihn bevorzuge – im Gegensatz zu den Konkurrenten, die sich lieber bei zwölf Knoten oder mehr austoben.

Auch die anderen Sieger überzeugten auf ganzer Linie. Oliver Bridge aus England gewann den ersten Platz in der Rubrik Kiteboard und den dritten Platz in der Rubrik Kitefoil. Das Bewundernswerte daran ist, dass Bridge erst 17 Jahre jung ist. Er befindet sich auf dem besten Weg, der neue Star am internationalen Kitesurfer-Himmel zu werden. Erst kürzlich gewann er die 2014 Formula Kite European Championship in Polen. Für den ehrgeizigen Champion geht es nächsten Monat zum ISAF Sailing World Cup Final in Abu Dhabi. Der Engländer setzte sich gegen den Dritten auf dem Podium durch. Nico Landauer aus den USA schnappte sich den zweiten Platz in der Kitefoil-Klasse und den dritten Platz in der Kiteboard-Klasse.

Autorin: Devika Fernando (Google+ Profil)