Die 4 besten Kitespots in Afrika

Die 4 besten Kitespots in Afrika

Die meisten halten sich an Kitespots in Europa, weil diese schnell und einfach erreichbar sind. Es gibt aber auch auf dem afrikanischen Kontinent tolle Locations, um nach Herzenslust zu surfen. Ägypten tut sich besonders hervor, doch weitere Länder sind ebenfalls empfehlenswert. Hier gibt es einen Überblick über die vier Top-Kitespots in Afrika.

1) Ägypten: Rotes Meer

Rund um das Rote Meer im Norden von Afrika bietet Ägypten mehrere Reviere, die sowohl Einsteiger als auch Kenner in ihren Bann ziehen. Zu den beliebtesten Kitespots gehören:

  • El Gouna (mit circa fünf verschiedenen Revieren für jeden Schwierigkeitsgrad und jede Disziplin). Beliebt sind u. a. Mangroovy Beach und der Spot beim Hotel Mövenpick. Konstanter Wind, eine schier perfekte Infrastruktur, ein modernes Kitesurfcenter und stehtiefes Wasser in einer breiten Lagune sprechen für Kitesurfen in El Gouna. An Kiteschulen, Ausrüstung und Unterhaltung mangelt es nicht.
  • Hurghada (etwas südlicher gelegen als El Gouna)
  • Sharm El Sheikh (ein beliebtes Urlaubsziel mit Unterkünften in allen Preisklassen, aber etwas überlaufen in der Hochsaison)

2) Tunesien: Djerba

Kitesurfen auf der kleinen Insel Djerba bei Tunesien erfreut sich großer Beliebtheit. Der ideale Zeitraum für einen Kite-Urlaub ist von April bis Oktober. Für das Revier spricht vor allem, das herrlich viel Platz vorhanden ist und man nicht gegen Menschenmassen ankämpfen muss. Das Stehrevier allein ist riesig, denn es umfasst 40 km2. Sanfter Wellengang, keine gefährliche Strömung und keine Korallen zeichnen den Kitespot aus. Wer gleichmäßigen Wind sucht oder noch Anfänger ist, kommt bei dem tunesischen Revier im Norden von Afrika auf seine Kosten. Das Ganze lässt sich perfekt mit Badeurlaub am Mittelmeer kombinieren.

3) Südafrika: Kapstadt

In Cape Town tanzt der Bär und immer mehr Kitesurfer finden ihren Weg in die Hauptstadt Südafrikas. Wer keine Lust auf Nordafrika hat und den richtigen Mix aus Tourismus und entspanntem Surfen sucht, der ist in Kapstadt an der richtigen Stelle. Der Kitespot unterteilt sich in angesagte Reviere wie Dolphin Beach, Kitebeach, Sunset Beach und Lagoon Beach. Weitere Reviere sind Big Bay, Hakgat, Bloubergstrand und Milnerton. Sowohl im Süden als auch im Norden von Cape Town warten viele weitere Kitespots auf den Abenteuerlustigen oder den Einsteiger. Die große Beliebtheit von Kitesurfen in Kapstadt lässt sich mit der ausgezeichneten Infrastruktur und den idealen Wind- und Wasserbedingungen erklären. Die Hauptsaison dauert von Oktober bis März. Die Kaphalbinsel punktet mit konstantem Wind und tollen Start- und Landebedingungen.

4) Namibia: Walvis Bay

Ein Geheimtipp für alle, die gern eigene Wege gehen, aber dabei nicht auf ein gewisses Maß an Komfort und Unterhaltung verzichten wollen, findet sich in Namibia. Kaum ein natürliches Speedrevier ist so spektakulär wie Walvis Bay. Kabelwellen finden sich hier nicht, sodass die Surfer gern in die Trickkiste greifen und Neues wagen. Aufsteiger und Profis sind im namibischen Revier besser aufgehoben als Einsteiger. Von Januar bis Dezember hat man am meisten vom Kitesurfen in Namibia. Das sehr glatte Wasser der Lagune und der große Stehbereich machen den Kitespot beliebt. Ein bisher einzigartiger Speedstrip mit stärkerem Wind lockt alle, die sich ein wenig austoben wollen und den Rausch der Geschwindigkeit suchen.

Autorin: Devika Fernando (Google+ Profil)
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