Die 3 besten Spots zum Kitesurfen im Mai und Juni

Die 3 besten Spots zum Kitesurfen im Mai und Juni

venezuela

Wagemutige zieht es in Deutschland ab Mai schon aufs Wasser, aber den meisten sind die Temperaturen noch zu niedrig. Sie entscheiden sich stattdessen für ein weiter entferntes Ziel, wobei asiatische Länder aufgrund der Monsunzeit eher weniger geeignet sind. Vor allem Kitespots im amerikanischen und afrikanischen Raum laden zum Kite-Urlaub im Mai ein. Hier gibt’s drei Reiseziele im Kurzüberblick.

Nordamerika: Kalifornien

Wer sich ein bisschen mit der Surfkultur auskennt, der weiß, dass Kalifornien in den USA zu den Hotspots gehört. Der Mix aus den Reichen und Schönen, Hollywood-Flair, idealem Wetter und tollen Stränden lockt Kitesurfer (und Windsurfer) aus aller Welt an. Die lange Pazifikküste und das mediterrane bis subtropische Klima sprechen für das Kitesurfen in Kalifornien. An der Nordküste kann man sich über verlässlichen Nordwestwind freuen, wohingegen der Wind auf dem Weg in den Süden stetig abnimmt und die Temperatur zunimmt. Die stärksten Winde wehen in den Monaten Mai und Juni, wobei die Hauptsaison sich von April bis Juli hinzieht. Man sollte einen Neoprenanzug tragen, da der Pazifik recht kühl ist. Zu den Kitespots in Kalifornien gehören u. a.

Kite-Spots

Die Spots befinden sich in der Nähe von Städten wie San Diego, Los Angeles, Santa Barbara und Santa Monica.

Südamerika: Venezuela (Isla Margarita)

venezuelaIm Grunde bietet sich die vor Venezuela in Südamerika gelegene Insel das ganze Jahr über zum Kitesurfen an, aber die Hauptsaison in Isla Margarita dauert von April bis Juli. Wer eine Kite-Reise im Mai plant, ist hier goldrichtig. Das tropische Klima sorgt für Durchschnittstemperaturen von 26 bis 28 Grad (Luft wie Wasser). Ein Neoprenanzug wird beim Surfen nicht gebraucht, denn das Wasser fühlt sich an wie beim Baden in der Karibik. 15 bis 20 Knoten Windstärke liegen an der Tagesordnung, wobei nachmittags mit mehr Wind zu rechnen ist. Es stehen einige Kitespots zur Auswahl. Die meisten Touristen – und Einsteiger – tummeln sich auf El Yaque, denn das Revier ist nah am internationalen Flughafen gelegen und bietet ideale Bedingungen. Playa de Punta auf der benachbarten kleinen Insel Isla de Coche ist bei Anfängern beliebt. Auf der Isla Margarita selbst locken noch Spots wie Punta Arenas, La Carmela, die Flachwassergebiete Kitebeach und Pelikan Beach sowie Playa el Aqua für Fortgeschrittene.

Afrika: Marokko (Dakhla)

marokko strandEin Großteil der europäischen Kitesurfer hat den Kitespot Dakhla im Süden von Marokko für sich entdeckt, der teilweise andere Kitesurf-Hochburgen in Afrika abgelöst hat. Eine unglaublich lange Flachwasserlagune mit quasi wellenloser Oberfläche sowie beinahe 100 % Windwahrscheinlichkeit macht die Region in der Wüste zum Paradies für Kiter. Es ist mit einer Wassertemperatur von knapp 20 Grad zu rechnen, sodass man sich den Neoprenanzug sparen kann. Der Nordost-Passat sorgt in Dakhla für Wind sideshore von rechts; man kann dabei mit bis zu 7 Beaufort Windstärke rechnen. April bis August ist der Andrang am größten. Empfehlenswerte Kitespots sind neben Dakhla Lagoon und Dakhla Camp (beides Flachwasser-Reviere) noch La Sarga (für Fortgeschrittene), Pointe de L’Or (Kitespot mit mittleren Wellen) und Oum Laboiur.

Bildquellen:
Bild 1: (CC0) 642699 hbieser – pixabay.com
Bild 2: (CC0) 106752 tpsdave – pixabay.com
Bild 3: (CC0) 352993 bergblau – pixabay.com